Der Harz geht kapott – oder etwas bestürzt auf dem Moped

Motorradreise in den Harz Vorbereitung

Anke und ich überlegten uns, das es ja wieder einmal toll wäre zusammen eine Motorradtour über ein paar Tage zu machen.
Wie immer war wieder zu wenig Zeit ( in die Mopeds gesteckt worden) so das wieder alles kurz vor knapp ablief.
Irgendwann meinte Sie dann, das es ja schön wäre wenn die als Ersatz beschaffte CX500 ( ihre habe ich ja beim Unfall beschädigt) wieder den „richtigen “ Lenker und eine Scheibe hätte. Koffer haben wir schon vor einiger Zeit wieder montiert. …..
Also wurde mal eben der Lenker getauscht, die Züge anders verlegt und der sich leicht auflösende Gaszug getauscht. Passt.
Da Motorradfahrer ja in letzter Zeit sehr scharf kontrolliert und die Strafen meiner Ansicht nach Überzogen sind, wollten wir auf keinen Fall ohne Tüv bestätigung starten.

Ein Schrieb von Honda : “ alle unsere Lenker können auch auf anderen Maschinen montiert werden….“ sollte hier , wie beim letzen mal mit der alten Maschine helfen…….. wenn Du einen Ingenieur findest. ….. bei der Dekra gibt es so gut wie keine Mehr und die sind nur zu bestimmten Zeiten an bestimmten Tagen da, wenn die Sonne scheint und die Vögel zirpen, wenn die Fische gut beißen auch nicht, und vor Ostern oder Weihnachten…….. OK OK Ok war übertrieben, aber es war schwierig, auch beim Tüv, selbst in der Kreisstadt findest du keinen Ingenieur für Einzelabnahmen mehr.
In der Landeshauptstadt, ja die mit dem alten Bier, wurde ich dann fündig.
Er hat den angelieferten Honda Lenker mit den vorhandenen Maßen und die Scheibe eingetragen.

die Hintere ist die mit dem Lenker und der Scheibe und dem TÜV

Anfahrt
So am Tag vorher alles gepackt und Samstag morgen nach dem Frühstück dann los. ich stadn natürlich schon wieder zu früh fertig in der Montour und habe mir einen Abgeschwitzt. …..
Dann gings los. über Autobahn. Ohne Navi, 3 Autonbahnen und die Abfahrt in Paderborn konnten wir uns so merken.
Kleine Pipi Pause und dann sah ich einen sehr sehr feinen Strahl des Treibstoffes vom Vergaser weg s
pritzen und Richtung Parkplatz entschwinden. Benzinhahn zu und ruhe war. Den Schlauch hatte ich vor Kurzem neue gemacht, zum Glück lang genug gelassen. keine Ahnung warum da ein Loch drin war.



So, den Weg und die Abfahrt konnten wir uns merken …… wenn nicht ein Edgar dran vorbeigeknallt wäre :-D. macht nix also nächste runter.
Dann noch ca. 200 km Landstraße und dann waren wir am Berghotel St. Andreasberg.
Dann das übliche. alles aufs Zimmer, duschen Essen, Bett.

Die letzte Stunde hatten wir leichten Regen / Niesel aber das machte auch schon nichts mehr aus. wir sind halbwegs Trocken nach 390 Km angekommen.

Erste Ausfahrt

ja ich mag Calimoto. Seit ich auch einen Bluetooth Headset im Helm montiert habe noch mehr. Also erstmal zum ersten Biker Treffpunkt in Torfhaus. Wir wurden nach dem Parken auch sofort angesprochen, dass man die Güllepumpen ja auch nicht mehr so oft sieht. Von der Terrasse aus sahen wird dann, wie unsere Motorräder tatsächlich mehrfach fotografiert wurden. Sind ja auch echte Oldtimer mittlerweile….


Aber Anke hatte ihre Papiere im Hotel vergessen, weshalb wir dann nochmal nach dem Essen am Torfhaus, Biker Treffpunkt und Ort des Nationalparkhauses, zurück zum Hotel mussten. So weit so gut, aber dann Calimoto klar machen, das die Tour weitergeht und nicht jetzt der Rückweg ansteht…… Naja also nochmal von vorne, neue Punkte eingegeben und Los.

Was auffiehl: der Harz ist Tot. also ne, die Bäume. Der Borkenkäfer tobt sich hier gerade aus. alles was Nadelbaum heißt , scheint betroffen zu sein. Überall umgefallenens Altholz oder Dünne Pnne in de rGegend, wo mal Wald war. Eigentlich weiß man das , aber hier sein, das macht es doch sehr deutlich……

Also ging es dann mit der neuen Planung weiter.



Bisher war soweit alles trocken, mehr oder weniger. aber die feuchten Straßen die nötige ruhe und das letzte Sicherheitstraining , ließen mich mit den neuen Reifen ( ich bin begeistert) alle Angst vergessen und sogar Schräglagen im Regen oder auf Nasser Straße fahren. Herrlich, endlich wieder ohne Sorge Motorrad fahren.
Wir kehrten dann zum Kaffe im Welfenschloß Herzberg ein. Hier war kurz vor Knapp wegen Dienstschluß aber Kaffee und Kuchen war noch möglich. Als das kaffee dann zu machte, mußten wir uns glatt wegen Regenschauer noch im torbogen unterstellen, was aber auch zukm glück nicht zu lange dauerte.

und wenn alles läuft wie ich mir das vorstelle, gibt es hier jeden Abend ein Update.

Die zweite Tour

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Güllepumpe auf Tour

Es war mir ja heute Mal wieder viel zu warm zum Motorradfahren.

Deshalb bin ich erst nach dem Kaffeetrinken aufgebrochen. Ich entschied mich dafür die Ruhr entlang zu fahren und mögliche Einsatzstellen für mein Schlauchboot zu suchen.

Wo der Weg entlangt führte zeigt das Bild.

Es war sehr schön, zweimal Elfringhauser Schweiz und den Langenberger Sender habe ich auch noch mitgenommen.

ich denke ich werde jetzt öfter nach Feierabend eine Runde drehen.Ich ich bin ja beileibe kein Raser und es ist erstaunlich wie langsam man doch unterwegs ist wenn man nur Landstraßen fährt und auch durch die Stadt fahren muss.

Eigentlich rechnete ich damit an diesem Abend 200 km zu schaffen mal sehen ob meine App Calimoto da demnächst noch Optimierungsmöglichkeiten bieten kann.

Eine für mich interessante Ergänzung:

ich sprach den Text mit Texterkennung in das Handy und musste nur ganz wenig korrigieren das vereinfachte Blogbeiträge doch enorm finde ich.