Mal wieder mit dem Rad

Ein schleichender Platten im Hinterrad, sorgt dafür dass der innere Schweinehund gewinnt. Immer.

Deshalb habe ich mich heute dran gemacht und den Schlauch des hinteren Reifens gewechselt sodass die Luft bis zum nächsten fahren wenigstens teilweise hält.

Danach kamen der Wunsch auf dieses Rad auch mal wieder zu bewegen.

Wohin wohin wohin?

Also fuhr ich zu meinem lieben Funk Freund Gerhard da ich wusste dass er in seinem Shack ist.

Nach ein wenig Fachsimpelei und Wasser, vielen Dank auch für die Flasche Gerhard, fuhr ich weiter von Unterbach nach Hochdahl. Die Stadt in der ich groß wurde.

Ich fuhr durch den dortigen Park und am Stadtweiher vorbei. Dieser enthielt wenig Wasser die Hitzewelle macht sich bemerkbar.

So dann fuhr ich, für ortskundige, durch den „Tarzan Wald“, und kam an der Gruitener Straße aus. Jetzt war guter Rat teuer, fahre ich über die Landstraße oder fuhr ich durchs Neandertal. Ich entschied mich über die Wanderwege ins Neandertal zu fahren. Leider ist der Weg den ich aussuchte nicht der Richtige gewesen.

Nach einem Schotterweg änderte es sich in einen Traktor-Weg danach in einen Trampelpfad und als ich neben einem Feld stand hörte der Weg auf. Da mir eine Frau mit Hund entgegen kam, wähnte ich mich auf der richtigen Fährte.

Also fuhr ich erst einmal weiter bis ich dann irgendwann schieben musste. Einmal um das Feld herum um auf den Wegen unten im Neandertal auszukommen.

Die Strecke die ich jetzt zu fahren hatte war mir von meinen Mountainbiketouren bekannt. Es wird immer steil hoch und runter gehen und der Untergrund ist für ein Trekkingrad nicht gerade ideal.

Am Neanderthal Museum angekommen musste ich erstmal Kalorien zuführen und nahm den Eiswagen dankend an.

Danach schob ich mein Fahrrad einen Wanderweg bis zur Unterführung der Regionalbahn den Berg herauf.

Von nun an sollte es gut laufen dachte ich. Aber die stärksten Steigungen im Neandertal auf den Wanderwegen zeigt mir schon meine Grenzen auf, ich bin einfach zu wenig gefahren die letzte Zeit.

Auch hier schaffe ich es noch an dem Neandertaler Bahnhofe vorbei bevor ich absteigen musste und die letzten, ca 400m, mein Rad schieben musste. Ich ließ mich aber nicht deprimierend sondern nahm es einfach so hin. Danach fuhr ich dann einfach fast auf gerade Ebene nach Hause.

Ein Trainingsrückstand ist also deutlich feststellbar.

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